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Wie viel Farbe verträgt ein Raum?

70 % der Wände hierzulande sind weiß und nicht wenige davon wurden mit unserem Deckkraft-Champion SCHÖNER WOHNEN Polarweiss gestrichen. Weiß ist eben der absolute Klassiker unter den Wandfarben. Doch die Lust auf Veränderung sorgt dafür, dass immer mehr Menschen sich trauen, Räumen mithilfe von Farbe mehr Charakter zu verleihen. Doch wie viel Farbe verträgt ein Raum? Wir geben Dir dazu ein paar Tipps.

Jeder Raum ist anders

Bevor Du zu Hause mit dem Streichen beginnst, solltest Du Dir einige Gedanken machen. Jeder Raum besitzt besondere Eigenschaften, die auch die Wirkung von Farben beeinflussen. Als Erstes musst Du wissen: Je kräftiger die Farbe, desto mehr strahlt sie auf alles ab. Ein leuchtendes Rot wie unser Gefühlvolles Herzensrot an der Wand lässt auch die Möbel davor rot schimmern. Wenn Du Deinen Lieblingston an die Wand bringen möchtest, denk außerdem daran, dass Wandfarben je nach Lichteinfall und Tageszeit unterschiedlich wirken können. Darum erscheint eine Farbe an der Wand häufig anders als zum Beispiel auf einem Pullover oder einem Kissen. Außerdem solltest Du bedenken, dass dunkle Farben kleine Räume häufig optisch noch kleiner wirken lassen.

Wandfarben im Wechselspiel

Eine Wandfarbe kannst Du also nicht allein für sich betrachten, sondern nur in Verbindung mit der direkten Umgebung. Das Sofa, die Vorhänge und auch der Teppich gehen ein Wechselspiel mit der Wandfarbe ein und sollten darum von Dir als Teil des Farbkonzepts betrachtet werden. Du kannst dabei mit Akzenttönen arbeiten oder in harmonischen Farbfamilien bleiben, zum Beispiel mit Textilien in der Farbrichtung der Wandfarbe.

Wenn Du unsicher bist, welche Farben gut miteinander harmonieren – wir haben einige inspirierende Beispiele zusammengestellt. Aber auch unsere Produkte helfen Dir bei der Erstellung eines Farbkonzepts. Bei den SCHÖNER WOHNEN Designfarben zum Beispiel stehen Dir insgesamt 30 Farbtöne zur Verfügung, die von Designexperten entwickelt wurden. Jede für sich genommen überzeugt durch Persönlichkeit und Eleganz. Aber noch wichtiger: Die Töne eines Farbspektrums – also zum Beispiel alle Grau- oder Brauntöne – sind perfekt aufeinander abgestimmt und lassen sich gut miteinander kombinieren.

TIPP

Wenn Du Dir unsicher bist, kannst Du auch erstmal nur eine Wand farbig streichen und den Raum auf Dich wirken lassen. So ein Farbhighlight in einem weiß gestrichenen Raum wirkt Wunder und verändert die Atmosphäre nachhaltig.

Probieren geht über Studieren

Klingt kompliziert? Ist es nicht! Um die Wirkung einer Farbe im Raum beurteilen zu können, hilft es, sich Farbkarten aus dem Baumarkt zu besorgen. Noch besser: Nimm ein Stück Pappe (möglichst glatt und weiß, damit der Ton nicht verfälscht oder die Farbe aufgesogen wird) und streiche es in Deinem Wunschton. Danach hältst Du es an unterschiedlichen Stellen und bei verschiedenen Lichtverhältnissen vor die Wand – je größer die Pappe, desto realistischer der Eindruck.

Nur Mut!

Vertraue Deinem Gefühl und Deinem Geschmack. Richtig und falsch gibt es nicht. Und: Ein neuer Wandfarbton ist keine Entscheidung fürs Leben, denn man kann ihn auch wieder überstreichen, wenn man Lust auf einen neuen Stil hat oder von einem aktuellen Trend begeistert ist.