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Häufig gestellte Fragen

Egal ob während der Vorbereitung oder beim Streichen selbst – Fragen tauchen immer mal wieder auf. Hier haben wir für Sie Antworten auf Fragen gesammelt, die uns häufig gestellt werden.

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Wie erkenne ich gute Farbe? Je teurer, desto besser?

„Gut“ ist eine Farbe, wenn sie Ihnen hilft, Ihr Ziel zu erreichen. Möchten Sie zum Beispiel einen mit Raufaser tapezierten Raum nur einmal streichen und danach gleich wieder nutzen, brauchen Sie eine hochdeckende, schnelltrocknende Wandfarbe wie unser Polarweiss. Da Polarweiss wasserverdünnt, lösemittel- und weichmacherfrei ist, können Sie den gestrichenen Wohnraum bereits nach 6 Stunden Trockenzeit wieder beziehen.

Wie muss ich die Reichweitenangaben auf Farbeimern verstehen?

Die Angaben auf unseren Produkten gelten für einen einmaligen Anstrich. Die Reichweite haben wir auf optimalem Untergrund und mit einer normalen Farbrolle ermittelt.

Bei Wand- und Fassadenfarben kann es aber aufgrund verschiedener Untergründe und je nach Farbton zu größeren Abweichungen zur Reichweitenangabe kommen. So ist auf kontrastreichen und stark saugenden Untergründen eventuell ein Grundanstrich nötig. Und bei intensiven Farbtönen müssen Sie eventuell mehrfach streichen, um eine gleichmäßig deckende Oberfläche zu erhalten.

Welcher Lack ist der richtige?

Es gibt „wasserbasierte“ und „lösemittelbasierte“ Lacke. Unsere DurAcryl-Lacke für innen und außen sind zum Beispiel wasserbasiert und dadurch schadstoffarm. Sie sind wetterbeständig, aber nicht ganz so strapazierfähig wie Kunstharzlacke.

Für stark beanspruchte Flächen wie z. B. Sitzflächen, Tischplatten, Treppengeländer oder Regalböden sind lösemittelbasierte Kunstharzlacke besser geeignet, da sie elastischer sind. Übrigens haben wir in vielen unserer Kunstharzlacke herkömmliches Lösemittel durch geruchsmildes Isoparaffin ersetzt.

Warum empfehlen Sie, Stühle und Tischplatten mit SCHÖNER WOHNEN Buntlack hochglänzend zu beschichten?

Stark belastete Flächen benötigen eine sehr widerstandsfähige Beschichtung. Die widerstandsfähigsten Oberflächen erhalten Sie mit hochglänzenden Kunstharzlacken auf Alkydharzbasis.

Wünschen Sie stattdessen einen seidenmatten Anstrich, verwenden Sie SCHÖNER WOHNEN Buntlack seidenmatt. Die Oberfläche überstreichen Sie zum Schluss ein- bis zweimal mit unserem Klarlack seidenmatt.

Wie finde ich die richtigen Lack-Farbtöne?

Besuchen Sie das SCHÖNER WOHNEN Farbtonstudio in Ihrem Baumarkt! Dort können Sie sich verschiedene Lacke in einer Vielzahl von Farbtönen mischen lassen. Neben unserer Farbtonstudio-Kollektion stehen Ihnen auch diverse Standardfarbtonpaletten (z. B. RAL oder NCS) zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass die Farbtondarstellung am Monitor Ihres Computers nicht verbindlich ist. Um den richtigen Lack-Farbton zu finden, besuchen Sie am besten eins unserer Farbtonstudios und nehmen sich dort kostenlos Stilkarten oder Farbmusterstreifen mit nach Hause. So können Sie in aller Ruhe ausprobieren, ob ein bestimmter Farbton zu einem Raum passt.

Mein Kind hat Allergien. Was muss ich beim Streichen beachten?

Achten Sie darauf, dass Sie im Kinderzimmer oder anderen Wohnräumen nur Produkte verwenden, die keine Weichmacher, Lösemittel und Konservierungsstoffe enthalten. SCHÖNER WOHNEN WohlfühlWeiss und unsere Silikat Vollton- und Abtönfarben sind emissionsarm und enthalten keine der oben genannten Schadstoffe.

Was ist das Besondere an Latexfarbe?

Latexfarbe ist eine besonders abrieb- und scheuerbeständige Wand- und Deckenfarbe, die weniger schmutzanfällig ist. Typische Anwendungsgebiete sind z. B. Küchen, Flure oder Badezimmer. Wir empfehlen besonders seidenglänzende Latexfarbe, da sich diese noch leichter reinigen lässt.

Kann man eine glänzende Latexfarbe wieder überstreichen?

Eine glänzende Latexfarbe können Sie mit einer Farbe in gleicher Qualität, also am besten auch mit Latexfarbe im gleichen Glanzgrad, überstreichen.

Sind Latexfarben ungünstig für das Raumklima? Verhindern sie den Feuchtigkeitsaustausch?

Latexfarben sind „wasserdampfdiffusionsfähig“ und ermöglichen damit den Feuchtigkeitsaustausch zwischen Wand und Raum.

Allerdings entweichen 90 % der anfallenden Feuchtigkeit in einem Raum sowieso durch Fenster und Türen, zum Beispiel beim Lüften. Sie können Latexfarben also mit gutem Gewissen nutzen, um Ihre Wände zu schützen und zu gestalten.

Lassen sich Latexfarben schwerer wieder von der Wand lösen als andere Wandfarben?

Das hängt vor allem vom Untergrund ab. Wenn die Wand vor dem Anstrich tapeziert wurde, dann können Sie die Tapete mit dem Altanstrich komplett entfernen. Wurden die Wände dagegen mit einem Tiefgrund grundiert und anschließend mit Latexfarbe gestrichen, müssen Sie die alte Farbschicht abbeizen oder abfräsen.

Solange der Altanstrich fest, trocken und tragfähig ist, können Sie ihn aber auch einfach überstreichen.

Kann ein wasserverdünnbarer Tiefgrund mit Wand- oder Fassadenfarbe gemischt werden?

Tiefgrund enthält keine Farbpigmente. Dadurch dringt er tief in den Untergrund ein und reduziert dessen Saugvermögen. Wenn Sie ihn mit Wand- oder Fassadenfarbe mischen, dringt er durch die größeren Pigmente aus der Farbe nicht so tief ein.

Außerdem saugt der Untergrund Teile des Bindemittels auf, wodurch die Farbschicht nicht so gut haftet und später abplatzen kann, wenn sie z. B. beim Renovieren überstrichen wird.

Womit kann ich Zink-Dachrinnen streichen?

Geeignet sind SCHÖNER WOHNEN Universalgrund und Metallschutzlack oder auch DurAcryl Universalgrund und DurAcryl Buntlack.

Doch zunächst muss das Zink entfettet und angeschliffen werden. Zum Entfetten mischen Sie 10 Liter Wasser mit 0,5 Liter Ammoniak und einem Kronkorken voll Spülmittel. Mit dieser Mischung und einem Schleifvlies schleifen Sie die Fläche sorgfältig und waschen sie anschließend mit klarem Wasser nach. Benutzen Sie dabei Gummihandschuhe und tragen Sie eine Schutzbrille. Anschließend grundieren Sie die Dachrinne mit „Zweikomponenten-Epoxidharz“, z. B. DurAcryl 2K-Haftgrund.

Warum sollte man Holzflächen, die der Witterung ausgesetzt sind, nicht farblos streichen?

Farblose Lacke und helle Lasuren bieten keinen ausreichenden UV-Schutz. Ohne diesen wird das Bindemittel Lignin im Holz abgebaut und die Oberfläche verliert ihre Tragfähigkeit für Anstriche.

Den Abbau von Lignin erkennen Sie an der grauen Verfärbung. Das Holz wird spröde und rau, wodurch auch der Anstrich rissig wird und sich ablöst. Solche Stellen bitte nicht einfach überstreichen! Entfernen Sie das geschädigte Holz und schützen Sie es mit einem deckenden Lack oder einer dunklen Holzlasur vor UV-Strahlen.

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