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So geht Skandinavien!

Pur, gemütlich und irgendwie zeitlos – der skandinavische Einrichtungsstil ist beliebt wie eh und je, denn seine warme Helligkeit wirkt sich tatsächlich positiv auf unser Wohlbefinden aus! Glauben Sie nicht? Wir verraten Ihnen, wie aus Ihrem Zuhause in drei Schritten ein nordisches Kleinod wird und warum das gute Laune macht!

Was ist eigentlich typisch skandinavisch?

Die meisten von uns verbinden mit dem skandinavischen Stil einen gewissen Minimalismus, gepaart mit charmanter Gemütlichkeit. Typisch für Möbelklassiker aus Schweden oder Dänemark sind zum Beispiel geschwungene, aber klare Linien. Für Designer wie Arne Jacobsen war die Natur ein Vorbild und viele seiner Entwürfe sind geprägt von organischen Formen. Diese Möbel sind funktional und strahlen dabei Weichheit und Wärme aus – eben typisch skandinavisch!

Aber natürlich geht es beim Thema Einrichtung nicht nur um Möbel, sondern auch um Wandfarben, Wohntextilien und Dekoartikel. In drei einfachen Schritten verleihen Sie  Ihrem Zuhause eine Portion skandinavisches Flair. Los geht’s!

1. Naturmaterialien nutzen

Naturfarben beruhigen Auge und Geist. Darum sind Einrichtungsgegenstände aus natürlichen Materialen perfekt, um eine angenehme Raumatmosphäre zu erschaffen. Holz macht einen Raum besonders behaglich, verbessert die Akustik und fasst sich schön an. Diesen Effekt erreichen Sie durch Holzdielen, aber auch mit einer Anrichte aus hellem Holz. Achten Sie auf klare optische Linien, z.B. durch wenige, dafür aber größere Möbelstücke.

Wolle und Felle sind ein kuscheliges Stück Natur und verleihen jedem Raum im Nu mehr Wärme. Auch andere Naturmaterialien wie Kork, Rattan oder Korb tun dem Wohngefühl gut.

2. Licht hereinlassen

Für eine warme, großzügige Raumatmosphäre wählen Sie als bestimmende Wandfarbe ein Naturweiß oder einen Cremeton. Warum? Helle Wandfarben reflektieren das natürliche Licht stärker als dunkle Farbe. Lichtmangel, zum Beispiel während eines langen Winters, kann tatsächlich aufs Gemüt schlagen. Also lassen Sie Licht herein – das hebt die Stimmung! Auch helle Vorhänge helfen. In dunkleren Bereichen Ihrer vier Wände verstärken Sie vorhandenes Licht mit Spiegeln und schaffen mit künstlichen Lichtquellen gemütliche Ruheoasen, die zum Entspannen einladen.

Bei allem Minimalismus gilt: Kombinieren erlaubt! Helle Wandfarben harmonieren perfekt mit anderen Farben. Wählen Sie einzelne Wände, die Sie in einem kräftigen Ton streichen, um ein visuelles Highlight zu setzen. Wie wäre es z. B. mit unserem tiefgründigen Blau Belém oder dem attraktiven Waterfront von Architects‘ Finest?

Solche Akzentfarben an der Wand lassen sich in Form von Textilien wie Decken und Kissen aufgreifen. Ein konsequent umgesetztes Farbthema hilft dabei, die beruhigende Wirkung der skandinavischen Einrichtung zu bewahren.
 

3. Akzente setzen

Mit einer hellen Wandfarbe und Holzmöbeln schaffen Sie die perfekte Bühne für sorgfältig inszenierte Akzente. Dabei können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen – auch kleine Veränderungen bewirken manchmal viel! Tauschen Sie zum Beispiel die Griffe von Schubladen aus – Leder statt Metall bringt eine Extraportion skandinavischen Charme in Ihre Küche. 

Pflanzengrün und Vintage-Fundstücke verleihen einem Raum eine „Seele“ – so vermeiden Sie, dass die Einrichtung zu kühl oder monoton wirkt. Auf dunklem Grund kommen Spiegel oder Bilderrahmen besonders gut zur Geltung.

Decken und Teppiche sind weitere Elemente, die für Wärme und ein Gefühl von Geborgenheit sorgen. Experimentieren Sie auch mit verschiedenen Mustern. Allerdings sollten diese nicht zu großflächig oder bunt sein. Wir empfehlen kontrastreiches Schwarz-Weiß. Aber denken Sie daran: Klarheit braucht Freiraum. Also setzen Sie zunächst wenige Akzente und holen Sie sich nach und nach weitere Lieblingsstücke nach Hause. So einfach geht Skandinavien!