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Platz da! für Ihre Ideen

Haben Sie auch ständig das Gefühl, zu Hause in Unordnung zu ertrinken? Verabschieden Sie sich von Überflüssigem, schaffen Sie Klarheit und machen Sie Platz für Kreativität! Wir geben Ihnen einen kurzen Überblick über zwei angesagte Ansätze zum Aufräumen und dazu einige Tipps, wie Sie gleich loslegen können.

Aufräumen macht glücklich

Die tägliche Flut an Dingen kann ganz schön stressen. Darum ist Aufräumen inzwischen ein richtiger Trend. Wer aufräumt, denkt darüber nach, was er wirklich braucht und ordnet vielleicht auch Prioritäten im Leben neu. Eine Kiste Krimskrams zum Verschenken an die Straße zu stellen ist ein guter Anfang. Denn sobald wir uns vom „Zuviel“ lösen, fühlen wir uns häufig auch innerlich geordneter und gestärkt. Es herrscht wieder Klarheit und der Weg ist frei für neue Ideen.

Der Kram der Gewohnheit

Vor dem Aufräumen kommt das Aussortieren, Ausmisten, Reduzieren – nur so schaffen Sie langfristig Ordnung. Es geht darum, Gewohnheiten zu ändern. Wir stellen Ihnen zwei angesagte Ansätze dazu vor. Probieren Sie einfach aus, was für Sie und Ihren Alltag passt. Aufräumen ist ein Prozess. Damit zu starten, ist nicht leicht, aber es lohnt sich. Und übrigens: Gemeinsam macht Aufräumen noch mehr Spaß – und etwas schneller geht es auch.

Tipp

Wenn es Ihnen schwerfällt, Dinge wegzuwerfen, verkaufen Sie Aussortiertes auf dem Flohmarkt. Verschenken oder spenden ist gut fürs Karma und macht anderen eine Freude. Kaputtes lässt sich übrigens oft reparieren und weiterbenutzen. In vielen Städten bieten sogenannte „Repair Cafés“ Hilfe dabei an.

Einfach anfangen – ein paar schnelle Tipps

In vielen Haushalten das gleiche Bild: Stapel von unsortiertem Papierkram. Rechnungen und Unterlagen, die älter als zehn Jahre alt sind, können Sie getrost wegwerfen. Wichtige Dokumente und Urkunden sortieren Sie in einen Ordner, den Sie immer griffbereit haben. So verschwenden Sie keine Zeit mit Suchen.

Versuchen Sie es auch mit der Methode „Abschied auf Zeit“. Dabei füllen Sie alles, von dem Sie sich vielleicht trennen möchten, in einen Karton. Diesen beschriften Sie mit dem aktuellen Datum und stellen ihn auf den Dachboden oder in den Keller. Wenn Sie nach drei Monaten nichts aus dem Karton vermisst haben, dann entsorgen sie ihn komplett, ohne nochmals hineinzusehen.

Denken Sie nachhaltig! Viele Dinge sind billig produziert, gehen schnell kaputt und müssen ständig neu angeschafft werden. Geben Sie lieber etwas mehr Geld aus und kaufen Sie qualitativ höherwertige Produkte, von denen Sie lange etwas haben. Das verhindert, dass sich defekte Geräte bei Ihnen zu Hause einnisten. 

Aufräumen mit der Methode „Konmari“

Marie Kondos Bücher sind Besteller und ihre Fernsehserie inspiriert weltweit Millionen von Menschen. Ihr Ansatz besagt, dass wir nicht Raum für Raum aufräumen sollten. Stattdessen sortieren Sie Ihren Besitz nach Kategorien: Bücher, Kleidung, Papierkram, Verschiedenes (z. B. Netzkabel und Batterien) sowie Erinnerungsstücke. So verschaffen Sie sich einen Überblick. Nehmen Sie danach jeden Gegenstand in die Hand und fragen Sie sich: Macht er mich glücklich? Wenn nicht, trennen Sie sich von ihm. Alles, was Sie behalten, braucht einen festen Platz in Ihrem Zuhause. Laut Marie Kondo ist es allerdings wichtig, keinen zusätzlichen Stauraum zu schaffen. Der verleitet nur dazu, Neues zu kaufen. Nutzen Sie lieber vorhandenen Platz optimal aus und lagern Sie Ihren Besitz zum Beispiel so, dass Sie alles mit einem Blick erfassen können – damit Sie nichts kaufen, was Sie bereits haben.

Aufräumen mit der Methode „Döstädning“

Haben Sie sich auch schon mal gefragt, was Sie bei einem kurzfristigen Umzug in Ihre neue Wohnung mitnehmen würden und was nicht? In ihrem Buch „Döstädning“ geht die Autorin Margareta Magnusson noch einen Schritt weiter. Ihre Frage: Was hinterlasse ich meinen Hinterbliebenen, sollte ich morgen sterben? Diese Frage führt laut der Autorin aus Schweden dazu, sich über den eigenen Besitz Gedanken zu machen. Magnusson empfiehlt: Heben Sie nur die Dinge auf, die Ihnen persönlich nützen und Freude machen. Und fangen Sie beim Aufräumen mit den großen, sperrigen Dingen an. Das sorgt schnell für ein sichtbares Erfolgserlebnis und verhindert, dass Sie sich im Sichten von Kleinigkeiten verlieren.

Wohin mit den Sachen?

Wenn es Ihnen schwerfällt, Dinge wegzuwerfen, verkaufen Sie Aussortiertes auf dem Flohmarkt. Verschenken oder spenden ist gut fürs Karma und macht anderen eine Freude. Kaputtes lässt sich übrigens oft reparieren und weiterbenutzen. In vielen Städten bieten sogenannte „Repair Cafés“ Hilfe dabei an.