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Granny Chic – Nostalgie in neuem Gewand

Der „Granny Chic“ gibt Dir die Freiheit, mit der Einrichtung Deine Persönlichkeit auszudrücken. Zeig, was Du liebst! Der Kerzenhalter aus Messing vom Flohmarkt oder Omas Porzellan mit Blumen und Goldrand – diese Sammlerstücke verleihen Deinen vier Wänden einen Hauch Nostalgie und verbreiten dabei eine herzliche Wärme, die jedes echte Zuhause braucht.

Was ist Granny Chic?

Mode lebt von Trends, und die bedienen sich häufig bei vergangenen Stilen, um sie neu zu interpretieren. Millennials, die den „Granny Chic“ lieben, tragen zum Beispiel Großmutters Strickjacke und Brillenkette. Auch grau gefärbte Haare („Granny Hair“) sind extrem angesagt. Beim Interior Design setzt sich dieser Trend fort – mit Möbeln, Textilien und Accessoires, die schon unseren Großeltern gefallen haben. Doch dieser Trend sieht alles andere als alt aus!

Angestaubt? Von wegen!

Die traditionelle Ästhetik hat noch mehr zu bieten: Erstens weckt sie die eigene Kreativität, denn Oma hat Tischdecken noch selbst gehäkelt und Bettwäsche bunt bestickt. Der „Granny Chic“ ist also richtig inspirierend und lässt uns alte Handarbeitstechniken neu entdecken. Statt Neues anzuschaffen, werden Vintage-Möbel liebevoll aufgearbeitet (zum Beispiel mit pep up von SCHÖNER WOHNEN-Farbe) und verleihen den eigenen vier Wänden eine individuelle, persönliche Note. Das ist auch gut für die Umwelt, denn Secondhand-Mode und -Möbel schonen Ressourcen.

So geht der Granny Chic

Beim Minimalismus wird reduziert, beim „Granny Chic“ wird geschickt kombiniert. Diese Elemente sind typisch für den „Granny Chic“: Blumenmuster auf Textilien und Tapeten, Retro-Möbel aus Korb oder Rattan sowie der gute alte Ohrensessel, mit Stoff bezogene Stühle und Lampenschirme oder nostalgische Deko wie Porzellanfiguren. Rüschen, Falten und Fransen sind ebenfalls wieder angesagt. Typische „Granny Chic“-Farbtöne sind etwa Rosa, Flieder und Türkis ebenso wie Beige, Braun und Petrol. Für einen aufgeweckten Gesamteindruck kombinierst Du sie am besten mit knalligen Akzenten wie bunten Häkeldecken.

Tapeten mit großflächigen Blumenprints sind ein aufmerksamkeitsstarkes Einrichtungsstatement, allerdings nicht immer günstig. Eine Alternative zu Tapeten sind Strukturwalzen. Das sind Malerwerkzeuge, mit denen sich zum Beispiel Blumenmuster auf die Wand aufrollen lassen.

Deine Einrichtung soll authentisch wirken, aber nicht angestaubt. Darum ist es wichtig, das Alte mit modernen Elementen zu mischen, ohne den Look zu überladen. So steckt in Omas Bilderrahmen vielleicht moderne Street-Art. Das Design des Lampenschirms ist original, doch ist er mit neuem Plissee-Stoff bezogen. Die Kommode hat Schnörkel, doch die Farbe ist frisch. Diese Mischung macht den Reiz aus beim „Granny Chic“.

Persönlichkeit zeigen

Der „Granny Chic“ gibt Dir die Freiheit, mit der Einrichtung Deine Persönlichkeit auszudrücken. Zeig, was Du liebst! Der Kerzenhalter aus Messing vom Flohmarkt oder Omas Porzellan mit Blumen und Goldrand – diese Sammlerstücke verleihen Deinen vier Wänden einen Hauch Nostalgie und verbreiten dabei eine herzliche Wärme, die jedes echte Zuhause braucht.