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Farbe für Generationen

Im Laufe eines Lebens bewohnen wir viele verschiedene Räume – vom kunterbunten Kinderzimmer über das erste liebevoll unordentliche WG-Zimmer bis hin zur größeren Wohnung oder zum eigenen Haus. An der Gestaltung dieser Räume erkennt man, wie sich die Farbvorlieben im Laufe des Lebens verändern. Kinder lieben eben andere Wandfarben als Teenager, so viel steht fest. Aber gibt es auch Farbtöne, die erst im fortgeschrittenen Alter zur Lieblingsfarbe werden?

Kinder lieben es kontrastreich

Babys reagieren besonders auf kräftige Farben und starke Kontraste. Das liegt daran, dass sich die Farbwahrnehmung bei uns Menschen nach und nach entwickelt. Erst Teenager können Pastelltöne ebenso gut unterscheiden wie ihre Eltern.

Wenn es also nach dem Geschmack von Kindern geht, darf die Wandfarbe ihres Reiches ruhig kräftig ausfallen. Aber was ist die richtige Farbe? Oft gelten Rosa und Violett als typische Mädchenfarben, Blau und Grün dagegen als Lieblingsfarben für Jungen. Das war vor 100 Jahren noch anders. Da war ausgerechnet Rosa eine klassische Farbe für Jungs und Blau galt als weibliche Farbe. Fest steht: Besonders auf Babys wirken Rot und Rosa beruhigend – unabhängig vom Geschlecht.

Wenn es um die Gestaltung der Kinderzimmerwände geht, fragen Sie doch einfach Ihre Kinder nach deren Lieblingsfarbe. Denken Sie jedoch an die Wirkung von Farben: Rot und Orange wecken Energie. Blau und Grün wirken eher beruhigend. Einzelne bunt gestrichene Wände oder knallbunte Möbel sind ideale Hingucker und machen Spaß. Eine blau gestrichene Wand hinter dem Schreibtisch hilft dagegen bei der Konzentration.

Für große Flächen sind jedoch zartere Farben besser geeignet als knallige. Die mineralischen Produkte aus der Kollektion SCHÖNER WOHNEN Naturell bieten nicht nur harmonische Töne; diese kommen auch ganz ohne schädliche Emissionen aus und sind daher besonders für empfindliche Kindernasen und Allergiker geeignet.

Auf der Suche nach dem eigenen Geschmack

Als Teenager sind wir auf der Suche nach unserem eigenen Geschmack. Wir probieren uns aus und sind mutig, was Farben in Mode und Gestaltung angeht. Kräftige Farben stehen weiterhin hoch im Kurs. Aber auch gedeckte Farben und Pastelltöne wecken jetzt das Interesse.

Eine wichtige „Signalfarbe“ in diesem Alter ist Schwarz. Sie ist ein klares Statement für Individualität. Gerade Jugendliche nutzen diese Farbe in der Mode, um Gruppenzugehörigkeit zu signalisieren. Doch bei der Gestaltung von Räumen engt Schwarz kleine Zimmer optisch eher ein. Darum gilt: Es muss ja nicht gleich Schwarz sein! Mit modernen Grautönen lassen sich Innenräume sehr individuell gestalten. Unsere SCHÖNER WOHNEN Trendfarbe Rock zum Beispiel vereint Erdtöne und Grau und wirkt dadurch anziehend modern statt dominant.

Eltern mögen es praktisch

Je älter wir werden, so scheint es, desto klarer treten die persönlichen Vorlieben hervor. Das bedeutet aber auch, dass wir weniger experimentierfreudig sind. Bei der Wohnraumgestaltung der eigenen vier Wände bevorzugen Erwachsene zum Beispiel häufig die Farbe Weiß. Weiß ist praktisch und passt zu jeder Einrichtung – das stimmt.

Trotzdem lohnt der Blick über den eigenen Geschmackstellerrand! Bewahren Sie sich die Freude an bunten Wänden und probieren Sie ruhig mal eine andere Farbe als Weiß. SCHÖNER WOHNEN-Farbe bietet zum Beispiel mit My Colour eine Kollektion harmonischer Wandfarben an, die besonders für große Fläche geeignet sind.

Der Ruhestand? Kein Grund, ruhig zu sein!

Das Klischee ist klar: in Sachen Mode bevorzugen Senioren gedeckte Farben wie Beige-, Braun- oder Grautöne. Häufig hat das jedoch eher gesellschaftliche Gründe: Diese Farbpalette wird als für das fortgeschrittene Alter angemessen angesehen. Doch Mode ist nicht gleich Wandgestaltung und die eigenen vier Wände sind ein idealer Freiraum für kreative Gestaltung. Mut zur Farbe tut gut! Nutzen Sie die psychologische Wirkung der Farben: Warme, energiereiche Töne wie Rot, Orange oder Gold sorgen zum Beispiel in weniger lichtdurchfluteten Räumen für richtig gute Laune. 

Ein weiterer Aspekt, der bei der Raumgestaltung eine Rolle spielt: Lässt die Sehkraft im Alter nach, werden Farbkontraste wieder wichtiger. Das weiße Waschbecken setzt sich von einer farbigen Wand einfach besser ab als von einer weißen Wand.

Bleiben Sie mutig!

Lassen Sie Gewohnheiten einfach mal links liegen und gestalten Sie Ihr Zuhause neu! Eine Wand zu streichen ist mit dem richtigen Werkzeug und ein paar Tipps ganz leicht. Wählen Sie einfach Ihre Lieblingsfarbe aus unserem vielfältigen Angebot an Farben oder lassen Sie sich von einer unserer Kollektionen inspirieren. Der Vorteil: Die Kollektionen vereinen vorausgewählte Farbtöne, die perfekt miteinander harmonieren.