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Dekotrend Trockenblumen

Trockenblumen sind der Trend des Jahres! Von Baumwoll-Zweigen bis zu gefärbtem Pampasgras, von Schwertfarn bis Distel – getrocknete Gräser und Wildblumen strahlen eine zarte Natürlichkeit aus und haben darüber hinaus noch weitere Vorteile ...

Angestaubt? Ganz und gar nicht!

Vielleicht denkst Du bei Trockenblumen nur an die klassischen getrockneten Rosen. Doch in den Vasen dieser Welt tut sich gerade so viel mehr! Da gibt es Trockenblumen wie Lavendel, Disteln, Banksien und Rittersporn; dazu Farne, Ziergräser und sogar Getreidehalme wie Weizen. Auf Regalen und Anrichten geben die feinen Strukturen von Trockenblumen einem Raum Textur. Ihr Duft sorgt für ein angenehmes Wohngefühl. Und das Beste: Sie kommen ohne Wasser aus, sind pflegeleicht, halten lange und lassen sich variabel stylen und kombinieren.

Die häufig blassen Farbtöne passen zum Beispiel perfekt zum natürlichen Charme des Boho-Chic, aber auch zum skandinavischen Minimalismus. Manche Blumen machen solo in überdimensionierten Vasen eine beeindruckende Figur. Andere kommen am besten in üppigen Trockensträußen zur Geltung. Auf jeden Fall ist klar: Du kannst Trockenblumen genauso vielseitig einsetzen wie frische Schnittblumen. Selbst Brautsträuße gibt es heute aus Trockenblumen!
 

Von puristisch bis bunt

Getrocknet entwickeln alle Blumen einen ganz eigenen Reiz und passen zu vielen Einrichtungsstilen. Wenn Du es puristisch magst, steckst Du einen einzelnen Baumwollzweig oder einen Zweig mit Weidenkätzchen in eine gläserne Vase. Wenn Du auf gedämpfte Farben stehst, versuch es mit getrockneten Oliven- oder Eukalyptuszweigen. Etwas bunter wird es mit den Blüten der Protea, die es beispielsweise in bezauberndem Pastell-Pink gibt. Beim Arrangieren gilt: Je größer die Trockenblume, desto größer und auffälliger darf auch die Vase sein, damit sie darin nicht verloren aussieht.

Auch die Umwelt freut sich

Trockenblumen sind der Inbegriff neuer Nachhaltigkeit. Frische Schnittblumen sind nicht immer schonend im Anbau und manche Sträuße sind schon nach wenigen Tagen unansehnlich. Trockenblumen dagegen halten Monate, manchmal Jahre, und bestehen häufig aus heimischen Wildblumen oder Grassorten. So stehen Trockenblumen auch für die Rückbesinnung auf den eigentlichen Wert der Dinge, die Wertschätzung des Einfachen und eine neue, zukunftsorientierte Bescheidenheit.

Blumen selber trocknen

Grundsätzlich lassen sich fast alle Blumen trocknen – manchmal musst Du vielleicht ein bisschen herumprobieren, um die beste Methode zu finden. Zum Einstieg kannst Du einfach mal Blumen oder Eukalyptuszweige ohne Wasser in eine hohe Vase stellen. Eine andere Methode zum Trocknen ist Aufhängen. Dazu nimmst Du die Blumen, die Du trocknen möchtest, entfernst die ganz großen Blätter und bindest sie mit einem Gummiband zu kleinen Sträußen. Ideal sind Blumen, die gerade geblüht haben oder kurz vor der Blüte stehen. Häng die gebundenen Blumen kopfüber an einer Leine oder einem alten Kleiderbügel auf – am besten in einem trockenen, relativ warmen, aber gut belüfteten Raum ohne direktes Sonnenlicht, damit die Farben nicht zu stark verblassen. Feuchtigkeit lässt die getrockneten Blumen und Pflanzen schnell schimmeln.

TIPP

Lass die Blumen 2 bis 3 Wochen trocknen, bis die Blütenblätter sanft rascheln. Bei diesem Trocknungsprozess bleibt das natürliche Aussehen wunderbar erhalten. Solltest Du etwas mehr Glanz auf den Blüten wünschen, nimm Haarspray oder Klarlack.

Der Zauber von Trockenblumen

Manche Menschen verbinden mit Trockensträußen immer noch einen etwas spröden Charme – doch in der passenden Vase und durch die Kombination verschiedener Blumenfarben, -größen und -längen werden Trockensträuße zu faszinierenden Kompositionen, deren Zauber sich kaum jemand entziehen kann.

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